Dienstag, 14. Juli 2020 für eine philosophie der photographie

Ein-Bildung

  Photographischer streifzug durch eine winterlich verzauberte landschaft von uster und seinem greifensee.

  Eine kalte und eisige, in raureif verhüllte und vom nebel umhüllte szenerie, in der die stille und ruhe spürbar wird.

Gedankengeher
  Raureif – etwas reift also. Nämlich das raue. Nur- zu was reift das raue hin? Das raue hat ja im eigentlichen sinne des wortes eine negative konnotation: ungehobelt, ungeschliffen, grob. Rau ist auch das gegenwort zu glatt.

  Und das reifen? – eine frucht oder ein kind – der mensch reift. Und wir verstehen dieses reifen immer im positiven sinne: zum schönen, zum guten. – Nie zum bösen: «das böse keimt in ihm».
  Das bild im bild, oder besser: der text im bild. Ein bild ist immer (auch) text.

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Letzte aktualisierung am Montag, 18. Februar 2008